"Ich kenne mich"

 

Dieser Satz klingt vielleicht banal.
Und doch war er immer wahr.

Der Unterschied zu früher ist nur:
Heute arbeite ich mit diesem Wissen über mich –
nicht mehr dagegen.

Lange Zeit habe ich geglaubt, ich müsste anders sein.
Schneller. Stärker. Leistungsfähiger.
Ich dachte, ich müsse mich verändern, um bestimmte Dinge tun zu dürfen,
um jemand zu sein, um bestehen zu können.

Doch die Grundenergie eines Menschen lässt sich nicht ändern.
Und sie lässt sich auch nicht übergehen.

Jeder von uns trägt eine energetische Signatur in sich.
Meine ist ruhig, geerdet und regulierend.

Früher habe ich diese Seite an mir gehasst.
Ich wollte leistungsstark sein.
Ich wollte mich antreiben, kämpfen, mich überwinden.

Heute weiß ich:
Was wir über Stärke und Schwäche gelernt haben,
ist nicht so wahr wie wir es glauben.

Je mehr ich mich mit meiner Energie verbinde,
desto lebendiger fühle ich mich.
Alles beginnt zu fließen, ohne Druck, ohne Kampf.

Es ist ein stilles Glück, nicht mehr getrieben zu sein.
Ein Frieden, den kaum jemand versteht.

Ein Baum bewegt sich keinen Zentimeter –
und doch steht er...Jahr für Jahr in voller Blüte.